Brandstiftung macht es wieder einmal deutlich: Mülltonnen gehören nicht an die Hauswand

Stuttgart – Es war eine dumme Brandstiftung mit schwerwiegenden Folgen.
Unbekannte zündeten am ersten Wochenende im Januar 2018 in der Albert-Schweitzer-Werkrealschule in Freiburg einige Mülltonnen an.

Das Feuer griff in Windeseile auf die Fassade über, zerstörte die wichtigen Technikräume und einige Fenster der nahen Grundschule. Nur dank der schnellen Reaktion von Anwohnern, die sofort die Feuerwehr verständigten, wurde ein Großbrand verhindert.

Wie sich das Feuer versicherungstechnisch auf die Schule auswirkt, war in den Tagen nach dem Brand nicht bekannt. Allerdings könnte der Vorfall durchaus noch ein teures Nachspiel haben, da die Container offenbar zu nahe an der Hauswand standen.

Die meisten Gebäude- und Brandversicherer haben heute für das Aufstellen der Container bestimmte Vorgaben. Wer sie nicht einhält, verliert den Versicherungsschutz. So müssen Müllcontainer, die mehr als 70 Liter Volumen aufweisen, mindestens drei Meter von der nächsten Hauswand entfernt sein. Bei Platzproblemen gibt es durchaus Sondergenehmigungen. Allerdings müssen die Versicherungsnehmer sich erst von ihrer Versicherung beraten lassen und sich anschließend die Sondergenehmigung schriftlich einholen.

Das korrekte Aufstellen der Container ist jedoch generell sehr wichtig. Schließlich kann ein Brand auch Leben kosten, und Mülleimer und Container locken leider regelmäßig Brandstifter an. Manche Städte und Kommunen erlebten in den vergangenen Jahren regelrechte Brandstiftserien mit Müllcontainern.

 

Weitere Informationen zu den Aufstellungsvorgaben für Mülltcontainer finden Sie  >> hier <<.

 

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